Nachhaltigkeit ändert alles. Vor allem den Massenmarkt.

Nachhaltigkeit wird ganze Märkte verändern und muss das auch tun, denn erst über den Massenmarkt entwickelt sich die global notwendige Skalierung für die Umwelt und die Chancen für Projekte und Investoren. Wir werden in vielen Bereichen neu denken “können”, denn MAMA sieht Nachhaltigkeit vor allem als Chance. Sie bietet uns allen neue Businessmodelle. Die Herausforderung liegt darin, von Anfang an neu zu denken und nicht zu versuchen, alte Hüte überzustülpen.

Wenn wir uns in unserem Denken nicht beschränken lassen, dann ist Nachhaltigkeit…

1.das bessere Businessmodell, weil sich das Unternehmen von vornherein um mehr Faktoren kümmern muss, als nur wirtschaftlich zu funktionieren. Aspekte der Ökologie fliessen mit ein, wie z. B. die Gestaltung des eigenen CO2 – Fussabdrucks. Weitere Stichpunkte sind hier z. B. Energieeffizienz und Einhaltung von Umweltstandards (ISO 14001), dies hat natürlich auch Auswirkungen auf Zulieferer und Kunden.

Weiterhin fliessen auch soziale Aspekte mit ein, Stichpunkte hier: Attraktivität als Arbeitgeber, Unternehmer mit sozialer Verantwortung, Mitarbeiterförderung und Genderthemen.

Nachhaltige Unternehmen sind krisenresistenter und entwickeln sich stetiger. Sie haben kein eindimensionales Streben nach Gewinnmaximierung und einen klaren Fokus auf langfristige Ausrichtung.

2.ein erheblicher Wettbewerbsfaktor, weil Kunden zunehmend auf diese Themen bei Ihren Einkäufen achten. Dadurch sinkt die Preissensibilität und Kunden nutzen bewusste Käufe für die eigene Reputation. Es gilt: wer hier nicht mit der Zeit geht, den bestraft der Markt.

Nachhaltige Unternehmen sind zudem attraktiv für gut ausgebildete Menschen – sie sind ein beliebter Arbeitgeber. Das ist ein klarer USP gegenüber herkömmlichen Anbietern.

3.Qualitätsmanagement, weil die Produkte und die Prozesse nach neuesten Standards gefertigt werden. Sie nehmen zukünftige Entwicklungen schon heute vorweg. Somit erlebt das Unternehmen in der Zukunft keine bösen Überraschungen durch teure Rückrufaktionen, die zudem Imageverlust bedeuten.

Nicht zuletzt das Web 2.0, oder 2.5 indem wir uns inzwischen befinden, sorgt für eine Vielfalt an Möglichkeiten: Kommunikation über Produkte und deren Qualität nahezu in Echtzeit. Mit äußerst negativen Auswirkungen bei unternehmerischem Fehlverhalten aber auch mit positiven Auswirkungen auf Unternehmen und Produkte mit authentischer und nachhaltiger Ausrichtung.

4.Risikomanagement und Unternehmenssicherung, weil sich nachhaltige Unternehmen sehr intensiv mit internen und externen Abläufen beschäftigen müssen, um gerade im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit internes zu optimieren und auf externe Prozesse (Zulieferer, Kunden) einwirken zu können. Vorwegdenken erspart Kosten, schont die Liquidität und sichert das Unternehmen. Zudem bleibt es vor unliebsamen Überraschungen verschont. Als Beispiel mag hier der Supergau bei BP stehen – die teure PR der letzten Jahre (bp = beoynd petroleum) ist dahin, Milliarden wurden verbrannt, das Unternehmen ist angeschlagen und wird als zunehmend riskant angesehen.

5.Innovation, weil das Unternehmen signalisiert, dass es bereit ist, sich Veränderungen zu stellen und neue Herausforderungen anzunehmen. Dies zeigt den Innovationsgrad auf und beweist auch, dass das Management die Zeichen der Zeit vor anderen erkennt und frühzeitig reagiert. Das gibt Vertrauen und Reputation.

6.unternehmerische Verantwortung, weil nicht nur Gewinnmaximierung mit all seinen Risiken (siehe oben) angestrebt wird, sondern auch ausserbilanzielle Aspekte in der Unternehmensführung und -entwicklung eine Rolle spielen. Nachhaltige Unternehmen stehen in der Mitte der Gesellschaft, werden akzeptiert und verhalten sich verantwortungsvoll auch im Hinblick auf Sponsoring und gesellschaftliches Engagement. Wir bei MAMA identifizieren zum Beispiel eindeutig, wo, neben den offensichtlichen Vorteilen, die weitreichenden positiven Folgen für die Welt liegen, die durch die Umsetzung eines Projektes, angestossen werden.

7.Generationengerechtigkeit, weil das Ziel nicht Ausbeutung sondern Bewahrung ist. Nachfolgende Generationen ebenfalls die Möglichkeit zu geben, ihre Leidenschaften ausleben und ihre Bedürfnisse befriedigen zu lassen, ist ein aktiver und gelebter Generationenvertrag.

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